Günter Weis

Es ist mir ein wichtiges Anliegen, dass jeder Mensch in gesunden und kranken Tagen zunehmend aus einer freieren, entspannteren Warte, aus einer weiteren Sicht auf sich selbst, auf Andere und auf die Welt blicken kann.

Dadurch können viele körperliche und auch seelische Belastungen (z. B.: Ängste, depressive Verstimmungen) zurückweichen. Auch werden dann oft wichtige Möglichkeiten und Ressourcen im Leben und in den Beziehungen des Einzelnen sichtbar, die vorher verdeckt waren.

Aus dieser freieren und tieferen Sicht heraus kann der Einzelne sein Leben zunehmend viel freier formen, gestalten und auf einen ihm angemessenen, erfüllteren Weg bringen.

Er wird auch seine Beziehungen zu den Mitmenschen unbefangener, tiefer wahrnehmen, erleben und gestalten können. Dies erscheint mir ein wesentlichster Faktor für die Gesundheit.

Hauptinspirationsquelle für meine Arbeit ist der Neue Yogawille von Heinz Grill.

Gerade in diesem entwickelt man diesen freieren Umgang mit dem Körper und mit dem Leben. Viele Belastungen und Krankheiten können zurücktreten. Viele neue freiere, schönere und gesündere Möglichkeiten und Wege werden dadurch sichtbar und gangbar.

Beim Dreieck gestaltet der Übende auf eine aktive und doch gelöste Weise eine weit entfaltete Flanke. Dadurch entsteht ein sehr wertvoller Raum für den freien Atem.

Die Wirbelsäule kann sich aus den meist „gedrückten“ Verhältnissen aktiv und gelöst entfalten, was sehr wertvoll bei den meisten Rückenbeschwerden ist.

Seelisch lernt der Übende dabei, sehr klar und aktiv eine erstrebenswerte Form zu gestalten, doch dabei nicht zu verspannen oder die wache Übersicht zu verlieren. In der heutigen Zeit des „bloßen Funktionierens“, des „sich Verlierens im Tun“ ist diese Art des „Aktiv-Werdens“ sehr wesentlich.

Dieses wache und aktive Gestalten einer erstrebenswerten Form mit dem Körper, ohne dabei zu verspannen oder die wache Übersicht zu verlieren ist ein wichtiger Aspekt des „Neuen Yogawillens“ von Heinz Grill. Er besitzt einen grossen Wert für die körperliche und seelische Gesundheit.

Kurzer Lebenslauf:

Als junger Erwachsener intensive Beschäftigung mit Kunst (vor allem Tanz- und Schauspielkunst). Dies mit der Frage, wie durch sie die Gesundheit/Entwicklung des Menschen gefördert werden kann.   

1991 Medizinische Doktorarbeit zu dem Thema therapeutisches Rollenspiel.

Im Medizinstudium Beschäftigung mit vielen Therapieverfahren der humanistischen Psychologie  (therapeutisches Rollenspiel, Bioenergetik, Rebirthing, Gestalttherapie, …) Die humanistische Psychologie setzt bei der Gesundung sehr auf die Entwicklung der immer vorhandenen, oft ungenutzten Ressourcen des Menschen.                               

Von 1993 bis 1995 tätig als Arzt am Gesundheitsamt Nürnberg in der Gesundheitsförderung.

1994/1995 Ausbildung im Yoga bei Heinz Grill  und seit Anfang 1996 tätig als Arzt und Yogalehrer in der Gesundheitsbildung, vor allem bei Krankenkassen und Volkshochschulen.

 Von 1998 bis 2007 Lehrbeauftragter im Bereich Bewegung, musische Bildung und kreatives Gestalten an der Fachhochschule für Sozialpädagogik in Nürnberg.

 2000 – 2009 mehrere Studienaufenthalte in Indien

seit 2007  Begleitung von Regenerationstagen für kranke und erschöpfte Menschen.

2011 Mitbegründer des Zentrums für Yoga und Heilkunde in 72660 Beuren. (www.yogaheilkunde.de)

seit 2015 verantwortlich für den Bereich Gesundheitsbildung mit antomischen und physiologischen ganzheitlichen Grundlagen bei Yogalehrerausbildungen

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