Der neue Yogawille von Heinz Grill

Eine wesentliche Inspirationsquelle für unsere Arbeit ist das Werk von Heinz Grill.

Wie bei allen Pionieren, die Neues und Wesentliches in die Welt bringen, gibt es leider auch hier sehr unschöne Neider und Angriffe. Auf Grund solcher unhaltbarer Verleumdungen gegen ihn von Seiten eines Personenkreises aus München  ist es mir wichtig, Heinz Grill und sein Werk kurz zu würdigen.

Heinz Grill, der Begründer des Neuen Yogawillens und der freien Atemschule, entwickelte in seiner intensiven jahrzehntelangen Forschungsarbeit und Anwendung die Körper-, Atem- und Yogaübungen weiter, so dass sie für den heutigen westlichen Menschen von grossen Wert sein können.  Von ihm liegen über 70 Publikationen vor.
Ein Teil seines Werkes ist die wesentliche Erweiterung der Übungen des Hatha-Yogas um neue Interpretationen und Bilder (Imaginationen). Dadurch können die Übungen auf eine erweiterte Weise praktiziert und erlebt werden. Freiere und neue Empfindungen und auch Lebenskräfte entstehen. Durch die empfindungsreiche Wahrnehmung der Übung bekommt der Übende auch eine viel tiefere und individuellere Beziehung zur Übung. Dies schützt ihn einerseits vor einem zu „mechanischen Abarbeiten“ einer Anleitung. Andererseits ist dies ein Schutz vor einem blossen Mitschwimmen in der Gruppe, vor Abhängigkeit und Selbstaufgabe. Das, was man wirklich kennt, wofür man wirklich einen Sinn hat, davon kann man nicht abhängig werden.
Gerade in der heutigen Zeit, wo der Mensch zu einem funktionierenden, mitschwimmenden Rädchen zu werden droht, erlebe ich die Stärkung der Individualität über die Vertiefung der individuellen Beziehung zu einer Sache sehr wichtig.
So setzt sich Heinz Grill auch zeitlebens für die individuelle Freiheit und Würde des Menschen ein und erachtet dies auch als wichtigen Faktor für die Gesundheit.

Daher ist es ist wirklich lächerlich, wie es in den Verleumdungen versucht wird, Heinz Grill als einen Guru zu bezeichnen. Es ist geradezu ein Hauptanliegen von ihm, Menschen auf Augenhöhe individuell zu begegnen und sie in ihrer Individualität zu fördern. Menschen in Klassen einzuteilen, in ein Oben und ein Unten, gibt es für ihn nicht.
Auch wird von Ihm konstruktive Kritik als eine sehr wichtige Entwicklungsmöglichkeit außerordentlich geschätzt. Des weiteren ist ihm sehr an einem thematischen Austausch mit anderen gelegen.

Das Beeindruckenste an seiner Person ist wohl seine Authentizität, er lebt, was er lehrt. Er verkörpert selbst die vielen körperlichen und seelischen Gesundungs- und Entwicklungsmöglichkeiten seines Werkes und wirkt dadurch unmittelbar inspirierend und Perspektive gebend.  Ich selbst habe viele Menschen erlebt, die durch die Begegnung mit ihm und seinem Werk wesentliche Gesundungsimpulse und damit Heilungen erfuhren. Viele Menschen erfuhren eine wertvollen Weg aus einer „Lebenssackgasse“ und konnten sich wieder erfüllter und produktiver ins Leben integrieren.